Hilfe für KMU bei Digitalisierungsprojekten

Transfer und Förderung


Die Digitalisierung stellt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor gewaltige Herausforderungen: Es sind häufig Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in einer Größenordnung zu leisten, die ohne fachliche Unterstützung kaum aus eigener Kraft zu erbringen sind. Es müssen also leistungsstarke Projektpartner mit ins Boot, die einen Teil des vorwettbewerblichen Risikos mittragen. Das sind in erster Linie die wissenschaftlichen, anwendungsorientiert forschenden Institutionen vor Ort: Sie bringen das nötige Fachwissen mit, verfügen über ausreichend Forschungskapazitäten und sind in der Lage, komplexe Systeme und Dienstleistungen bis zur Anwendungsschwelle (mit) zu entwickeln und damit einhergehende Risiken zu tragen.
Um es besonders  kleinen und mittelständischen Unternehmen einfacher zu machen, passende Kooperationspartner aus der Forschung für ihre Digitalisierungsprojekte zu finden, haben die Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg TOP-Wissenschaft entwickelt: Eine Internet-Plattform, die das unternehmensbezogene Forschungs- und Kooperationsangebot im Land noch transparenter macht – nicht nur für neue Produkte und Produktionsverfahren, sondern ebenso für neue Dienstleistungen, Organisationsformen und Geschäftsmodelle.
Vielfach können für Kooperationsprojekte öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen werden; über die Förderdatenbank können mit wenigen Eingaben passende Programme und Finanzhilfen von Bund, Ländern und EU ermittelt werden.